Zusätzliche Betreuung und Aktivierung
Betreuungskräfte, die Zeit für Ihre Bewohner haben
Betreuungskräfte begleiten den Alltag im Pflegeheim: Vorlesen, Spaziergänge, Biografiearbeit, Beschäftigung in der Gruppe. Sie bringen Struktur in den Tag der Bewohner und entlasten das Pflegeteam.
Die Qualifikation
Die Weiterbildung richtet sich nach den bundesweit einheitlichen Richtlinien der Pflegekassen nach § 53b SGB XI. Sie umfasst mindestens 160 Unterrichtsstunden aus Basis- und Aufbaukurs, dazu Praktika. Auf dem Lehrplan stehen Kommunikation, Biografiearbeit, Aktivierung, Umgang mit herausforderndem Verhalten und Demenzbegleitung. Danach sind jährlich mindestens 16 Stunden Fortbildung vorgesehen.
Was Betreuungskräfte übernehmen
- Begleitung im Alltag: Spaziergänge, Vorlesen, Gesellschaftsspiele, Gespräche.
- Aktivierung und Beschäftigung in Gruppen und einzeln.
- Biografiearbeit und Orientierung, besonders bei Demenz.
- Begleitung zu Terminen, soweit Ihr Haus das vorsieht.
Wo die Betreuung endet und die Pflege beginnt
Grundpflege, Behandlungspflege und Medikamentengabe bleiben beim Pflegeteam. Betreuungskräfte gehen nicht wie Pflegekräfte in die Pflegepersonalbemessung ein. Für die Grundpflege ist die Pflegehilfskraft die richtige Besetzung.
Der Unterschied zum Pflegebeistand
Ein Pflegebeistand bleibt bei einer Person, hält Sichtkontakt und alarmiert das Pflegeteam. Eine Betreuungskraft arbeitet mit mehreren Bewohnern und hat den Auftrag, sie zu aktivieren.
Geben Sie bei der Anfrage an, ob Einzel- oder Gruppenbetreuung gefragt ist und ob ein Wohnbereich für Menschen mit Demenz dazugehört. Danach wählen wir die Betreuungskraft aus.
Damit der nächste Ausfall kein Notfall wird.
Für Einrichtungen, die ihren Dienstplan verlässlich besetzen möchten, und für Pflegekräfte, die flexibel dazuverdienen möchten.