Medizinische Assistenzberufe
MFA und Rettungsfachpersonal für Praxis, MVZ und Notaufnahme
Medizinische Fachangestellte halten den Betrieb zwischen Anmeldung und Behandlungsraum am Laufen, Notfall- und Rettungssanitäter versorgen Patienten, bevor sie im Krankenhaus ankommen.
Medizinische Fachangestellte
Drei Jahre duale Ausbildung. An der MFA hängt der Praxisalltag: Anmeldung, Terminplanung, Abrechnung, Assistenz bei Untersuchungen, Blutentnahme, Labor, Hygiene und Dokumentation. In MVZ und Ambulanzen kommen Wundversorgung und Funktionsdiagnostik dazu.
Häufigster Anlass für eine Anfrage: eine Praxis fällt über Wochen auf die Hälfte ihrer Besetzung zurück und muss Sprechstunden absagen.
Notfallsanitäter
Dreijährige Ausbildung nach dem Notfallsanitätergesetz, seit 2014 der höchste nichtärztliche Beruf im Rettungsdienst. Eingesetzt im Rettungswagen, im Notarzteinsatzfahrzeug und zunehmend in Notaufnahmen.
Rettungssanitäter
Landesrechtlich geregelt, mit deutlich kürzerer Ausbildung als der Notfallsanitäter. Eingesetzt im Krankentransport und als zweite Kraft im Rettungswagen. Die konkreten Befugnisse hängen am Bundesland und an den Vorgaben des ärztlichen Leiters Rettungsdienst.
Notfallsanitäter und Rettungssanitäter sind zwei getrennt geregelte Berufe mit unterschiedlichen Befugnissen. Steht in Ihrer Anfrage nur „Rettungsdienst", klären wir, welchen der beiden Sie brauchen.
Auch im Operationsbereich
Die beiden Assistenzberufe für den OP haben eigene Seiten, weil sie ein eigenes Bundesgesetz haben: Operationstechnische Assistenz und Anästhesietechnische Assistenz.
Damit der nächste Ausfall kein Notfall wird.
Für Einrichtungen, die ihren Dienstplan verlässlich besetzen möchten, und für Pflegekräfte, die flexibel dazuverdienen möchten.